Bocklemünd-Mengenich


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Erste urkundliche Erwähnung der Kirche

Am 9. September 941 übertrug der damalige Erzbischof Wiechfried "eine Kirche mit dem dazugehörigem Ackerland und zwei Sonderforsten mit zwei Diensthufen" an das Kölner Cäcilienkloster zu dessen Unterhalt. Diese Urkunde ist das älteste schriftliche Zeugnis zu unserer Ortsgeschichte und des Kölner-Nordens (Ehrenfeld, Bickendorf, Bocklemünd Mengenich, Ossendorf und Vogelsang).

941 September 9.-Köln, --- (divinaopitulante clementia Colon. civ. archiepc.) bekundet, dass er seine Bevollmächtigten (legati) zudem glänzend wiederhergestellten Cäcilienstift in Köln (ad mon. s. Caeciliae virg. ac. mart. nimis honorifice restauratum) gesandt habe zu erkunden, wie die Gemeinschaft der Schwestern (illa venerabilis congregatio sanctimonialium), die Gott Tag und Nacht dienen, dem kirchlichen Studiendienst nachkomme (in ecclesiasticoofficio horis statius peragendo laboraret) und ob ihr Unterhalt zu einer würdigen Verrichtung ausreiche. Diese hätten nach ihrer Rückkehr berichtet, dass jene sich mit tränenerstickter Stimme beklagt hätten, dass ihre jährlichen Einkünfte nicht ausreichten, das ganze Jahr hindurch davon zu leben. Daraufhin hat der Erzbischof seine getreuen Kleriker wie Laien zusammenkommen lassen, und nach ihrer Befragung und mit ihrer Zustimmung gibt er aus dem Kirchengut (de nostrea ecclesiae rebus) zur Aufbesserung ihrer Pfründen (prebendae): im Kölngau.....zu Bocklemünd (Bugchilomunti) eine Kirche (ecclesia I) mit dem zugehörigen Ackerland (cum terra arabili) und zwei Sonderforsten (duos(spec) iales forastos), mit zwei Diensthufen (mansa servilia).....Actum publice in civitate Colonia V Id. Septembr. anno gloriosissimi regis Otdonis VI to, ind. II. (?) in Dei nomine feliciter. Amen. Signum domini Uuichfridi archiepiscopi, qui hanc cartam fieri iussit. Signum Engelberti prep., Ratfridi prbi.,Adalhardi prbi.,Raduuigi prbi., Gerhardi prbi., Signum Adalhodi prbi., Uuolfridi diac.,Stephani diac., Adalgeri diac., Signum Hathaboldi diac., Adalberti diac., Rathari diac., Ruotpoldi laici, Reginoldi laici, Signum Godefridi, Uuerenharii, Herradi, Fraconis, Wichingi, Mathfrid, Guntrammi, Gerberti, Sigberti, Bernoldi, Hermboldi, H(eri)bertus cancellarius scripsit hanc cartam.

Die beiden Höfe waren der Cäcilienhof und der Dohmenhof. Im Jahre 1100 wurde auch Gut Vogelsang erstmals schriftlich erwähnt. Danach folgte der Fettenhof (1170) und im Anschluss Arnoldshof, Michelshof, Kappelshof, Nüssenbergerhof u.v.a..

                   Vorgeschichte 
4200 vor Chr.      Die bandkeramische Siedlung Mengenich 
 3. Jahrh. n Chr.  Das bocklemünder Grabmal der Göttin Virtus 
 941               Erste urkundlische Erwähnung der Kirche 
 941               Erste Erwähnungen der Hofanlagen 
1698               urkundlische Erwähnung des ersten Wegkreuzes
1807               Pfarre durch Franzosen aufgelöst 
1824               Erste Schule Grevenbroicher Str.59
1834               Wiederherstellung der Pfarre
1837               Anlage des heutigen Friedhofes
1849               Post auf Gut Vogelsang
1853               Weihe der neue Kirche St. Johann
1855               Abbruch der alte Kirche 941
1872               Gründung der Hubertus-Schützen
1874               Bezug der Schule Nüssenberger Str. 18
1875               Die Pfarrkirche erhält ihren Turm
1884               Kaiser Wilhelm in Bocklemünd
1888               Eingemeindung in der Stadt Köln
1891               Pferdeomibus Ehrenfeld-Bocklemünd
1899               Bahnhof Bocklemünd eröffnet
1917               Strassenbahn nach Köln
1919               Gründung Männer-Gesang-Verein
1922               Gründung Handball-Sport-Verein
1925               Einweihung Gefallenen-Ehrenmal
1932               Flurbereich “Im Kämpchen” wurde Siedlung Vogelsang 
1943               Luftmine zerstört St.Johann
1945               05. März - Amerikaner in Bocklemünd
1945               06. März - Einmarsch nach Köln
1949               Einzug in der wiedehergestellen Kirche
1953               Erinnerungskreuz an Kirche von 941
1964               Einzug Schule Mengenicher Str.28
1967               Bezug der Gross-Siedlung
1967               Bezug der Schule Görlinger Zentrum
1972               Weihe der Kirche Christi Geburt
1974               Einweihung der Auferstehungskirche
1976               Eröffnung der Gross-Sportanlage
1980               Einweihung Neubau St. Brigida-Heim
1980               Papst Johannes Paul II in der Pfarre Christi Geburt
1990               Gründung des Bürgervereins
1991               Erstes Buch über Bocklemünd-Mengenich
2000               Erste Gross-Solarsiedlung in Bestand 
2001               Halloween, bocklemuend-mengenich.de geht online 
2002               BioCampus Cologne 
2002               Beach-Volleyball-Anlage 
2002               Stadtbahn in Bocklemünd - Mengenich 
2007               Neuer Brunnen im Zentrum eingeweiht