[an error occurred while processing this directive]
Bocklemünd-Mengenich
Rad- und Fusswege nicht verlassen
Es wird empfohlen die kleine Waldknigge zu beachten. Streng verboten sind Feueranzünden, unerlaubtes Grillen, Rauchen im Wald. Jungtiere und Pflanzenkulturen können durch Lärmen und Querfeldeinlaufen empfindlich gestört werden.
Also: Rad- und Fusswege nicht verlassen!
Wo es keine Abfallkörbe gibt oder sie überfüllt sind, sollten Abfälle wieder mitgenommen werden.
Wald
Eine besonderheit des Gebietes ist der arten- und strukturreiche Laubmischwald, Nüssenberger Busch, in dem mindestens 150 Jahre alte Eichen und Buchen wachsen. Sie wirken wie urtümliche Riesen, alt und knorrig. Die Waldflächen vermitteln den Eindruck von Natürlichkeit und Ursprung. Nicht nur Spechte suchen hier nach Nahrung und meisseln ihre Bruthöhle in den Baum, die später von Hohltauben, Waldkauz und Halsbandsittiche bewohnt werden. In alten Krähennestern brüten Mäusebussard und Turmfalke. Tote Bäume bleiben stehen und kippen irgendwann um. Hier dürfen sie liegen bleiben, als Nahrungsreservoir für Käfer und Pilze.

Im Frühjahr, bevor das dichte Kronendach geschlossen ist, gedeihen neben Aronstab, der in seiner fahlweissen Blütenröhre Insekten fängt, auch Moschuskraut und die vielblütige Weisswurz. Hin und wieder sind die gelben Tupfer der Goldnessel im weissen Meer der Buschwildröschen zu erkennen.
Um Teile der Waldfläche zieht sich ein dichter Mantel. Er trägt u.a. zum Aufbau eines eigenen Waldklima bei. Der Nüssenberger Busch ist neben dem Gremberger Wäldchen und Teilen des Chorbuschs auf Kölner Stadtgebiet als Rest der hier einst vorkommenden natürlichen Waldvegetation anzusehen. Durch die Ausweisung als geschützter Landschaftsbestandteil wird seine ökologische Bedeutung hervorgehoben.